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12.04.2010, 00:00 Uhr | Hans-Ulrich Spieth, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat
Radfahren in Fellbach
Neue Ideen für mehr Sicherheit und Attrakivität
Der Radverkehr hat in den vergangenen Jahren eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung genommen. Fellbach hat dies rechtzeitig erkannt und ein weitgestreutes Radwegenetz in der Stadt aufgebaut. Dieses bedarf jetzt einer gründlichen Überarbeitung. Die lebhafte Diskussion der vergangenen Wochen hat uns die Mängel und Lücken deutlich vor Augen geführt. Die Verkehrsdichte ist insgesamt gestiegen und in manchen Bereichen muss der Rad- und der Fußgängerverkehr stärker voneinander getrennt werden. Radfahrer sollten nicht mehr das Gefühl haben müssen, auf den Straßen sicherer zu fahren als auf den Radwegen, wo sie mit flanierenden Fußgängern, abgestellten Mülleimern und aufgehenden Autotüren konfrontiert werden. Vor allem in der Bahnhof- und in der Cannstatter Straße führt das dichte Gemenge von Rad- und Fußwegen immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.

Wenn wir auf umweltfreundliche Verkehrsmittel setzen wollen, ist dem Fahrrad in der Stadt ein größeres Gewicht einzuräumen. Der schon vor Jahren von der CDU-Fraktion gemachte Vorschlag, den Nord-Süd-Radverkehr auf Parallelstraßen zu verlagern, ist nun erfreulicherweise auch von anderen Fraktionen des Gemeinderats aufgenommen worden. Durch diese Maßnahme könnte eine Entzerrung des Verkehrs auf den Hauptstraßen erreicht werden.


 

Allerdings wäre eine solche Parallelführung nur dann sinnvoll, wenn die Verbindung zwischen der Esslinger Straße oder der Theodor-Heuss-Straße nach Norden in Richtung Schmiden und Oeffingen mittels einer separaten Unterführung unter der Bahnlinie hindurch möglich wäre. Die CDU-Fraktion hält diese „große Lösung” vor allem im Hinblick auf das Verkehrsaufkommen des künftigen Kombibads für konsequent und folgerichtig. Bis jetzt wird der gesamte Verkehr in Nord-Südrichtung durch das Nadelöhr der bestehenden Bahnunterführung geleitet, was für den Radfahrer als den schwächeren Verkehrsteilnehmer immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen führt. Der Verzicht auf eine weitere Querung der Bahnlinie würde bei einer Parallelführung des Radverkehrs einen erheblichen Umweg bedeuten, den wohl kaum ein Radfahrer in Kauf nehmen würde.


 


 

 


 


 

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